Gesellschaftsjagden im Herbst 2026: Hinweise für Wandernde

Im Forstamt Frankenberg-Vöhl finden im Herbst 2026 mehrere Gesellschaftsjagden statt. Davon können auch Wanderwege im Wandermärchen Burgwald-Ederbergland betroffen sein.

An folgenden Terminen ist auf den genannten Wegen bzw. in den entsprechenden Gebieten besondere Vorsicht geboten:

  • Freitag | 30.10.2026: Hatzfeld | Panoramapfad
  • Donnerstag | 05.11.2026: Hatzfeld | Panoramapfad
  • Donnerstag | 12.11.2026: Wangershausen | Nuhnehöhenweg
  • Freitag | 13.11.2026: Battenberg / Kohlen- und Seegelsberg | Drachenflugtour, Panoramapfad, Battenberger Burgenweg
  • Donnerstag | 26.11.2026: Rodenbach / Bromskirchen | Oberlinspher Weg und Lindenhardtour
  • Freitag: | 27.11.2026: Sackpfeife | Panoramapfad
  • Donnerstag | 10.12.2026: Hatzfeld | Panoramapfad

Sicher wandern im Wandermärchen

Während der Gesellschaftsjagden kann es zu kurzfristigen Sperrungen einzelner Waldwege kommen. Bitte beachten Sie unbedingt die Beschilderungen und Absperrungen vor Ort und betreten Sie gesperrte Bereiche nicht.

Wer an den genannten Tagen eine Wanderung im Burgwald-Ederbergland, in Hatzfeld, Battenberg, Bromskirchen oder Umgebung plant, sollte sich vorab über mögliche Einschränkungen informieren und gegebenenfalls eine alternative Route wählen.

Wir wünschen euch schöne und sichere Herbstwanderungen! 

Wandermärchen Burgwald-Ederbergland beim Hessentag 2026 in Fulda

Vom 16. bis 19. Juni 2026 ist die Premium-Wanderregion Wandermärchen Burgwald-Ederbergland auf dem Hessentag in Fulda vertreten. Besuchen Sie uns auf dem Gelände „Natur auf der Spur“ (14) am Stand 66 in der Fuldaaue.

Gemeinsam mit unseren Partnern von der Ederbergland Touristik und dem Marburg Stadt und Land Tourismus informieren wir über die vielfältigen Natur-, Wander- und Freizeitangebote in unserer Premium-Wanderregion. Freuen Sie sich auf spannende Informationen, persönliche Gespräche, tolle Mitmachangebote und jede Menge Inspiration für Ihren nächsten Ausflug oder Wanderurlaub in Burgwald und Ederbergland.

Ob ausgezeichnete Premiumwanderwege, abwechslungsreiche Tagestouren, familienfreundliche Erlebnisse oder besondere Naturorte – an unserem Stand erhalten Sie zahlreiche Tipps und Anregungen, um die Region neu zu entdecken.

Ein besonderes Angebot erwartet Sie am 16. Juni von 10 bis 19 Uhr: Gemeinsam mit Caroline Jahnke von der Region Burgwald-Ederbergland und Yoga im Burgwald laden wir zu kleinen Mini-Waldyoga-Momenten ein. Die kurzen Einheiten bieten Gelegenheit, mitten im Hessentags-Trubel für einen Moment durchzuatmen und die Atmosphäre des Burgwalds zu genießen – ganz unkompliziert und ohne Vorkenntnisse.

Kommen Sie vorbei, entdecken Sie die Vielfalt der Premium-Wanderregion Wandermärchen Burgwald-Ederbergland und holen Sie sich Inspiration für Ihre nächsten Wanderungen, Naturerlebnisse und Ausflüge in unserer Region.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Stand 66 auf dem Gelände „Natur auf der Spur“!

Erfolgreicher Auftakt in die Wandersaison im Wandermärchen Burgwald-Ederbergland vom 26. April – 02. Mai 2026

Die Wanderwoche mit der Eröffnungsveranstaltung, einer Sternwanderung am 26. April in Frankenberg – Rengershausen und nachfolgend 10 vielfältigen Wanderangeboten in der Premium-Wanderregion fand bei vielen Wanderfreunden wieder eine durchweg positive Resonanz. An den Wanderungen nahmen rd. 300 Gäste, Einheimische und auch zunehmend aus benachbarten Regionen kommende Gäste teil. Das Wanderprogramm war variantenreich mit naturkundlichen und mit städtischen Touren, einer sportlichen Wanderung und dazu mit einer Familienwanderung breit gefächert. Die Wanderungen fanden, wenn immer möglich auf Premiumwanderwegen statt, die einen abwechslungsreichen Wegeverlauf in natürlichem Umfeld und oft auch historische Inhalte besitzen.

Sonntag, 26. April 2026: Eröffnungsveranstaltung mit Sternwanderungen

In Rengershausen, Stadtteil von Frankenberg, fand die 2026er Eröffnungsveranstaltung in der Premium-Wanderregion Burgwald-Ederbergland statt. An einer Sternwanderung von verschiedenen Ausgangspunkten nach Rengershausen nahmen etwa 120 Wandersleute teil. Dabei waren, dem Motto der Wanderwoche „Über Grenzen hinweg wandern“, auch Wandergruppen aus dem nordrhein-westfälischen Hallenberg und aus dem benachbarten Lichtenfels und natürlich aus der Region Burgwald-Ederbergland unterwegs.

Zur Eröffnung sprachen u. a. Bürgermeisterin Barbara Eckes, Landrat Jürgen van der Horst, der Vorsitzende der Region, Rüdiger Heß, Evelin Jacobs von der Ederbergland Touristik, die auch die Organisation der Veranstaltung übernommen hatte und Luisa Bischoff, Regionalmanagerin. Alle betonten die Bedeutung des Wanderns in der Region, die attraktive Landschaft und das tolle Angebot an Premiumwanderwegen.

Treffpunkt war ein kleines Dorffest, bei dem ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm angeboten wurde. Für die Verköstigung war gut gesorgt, musikalische Darbietungen und Dorfführungen, ein Entenrennen auf der Nuhne und Stände mit regionalen Angeboten und touristischen Informationen u. v. a. m. wurden präsentiert. Ortsvorsteher Björn Jäger, der als Mitorganisator sich über die gelungene Veranstaltung freute, zählte am Nachmittag 250 Besucher.

Für die „Sternwanderer“ und die Besucher war die Eröffnungsveranstaltung ein attraktiver und gelungener Tag und ein idealer Start in die nachfolgenden Angebote der Wanderwoche im Wandermärchen Burgwald-Ederbergland.

Montag, 27. April 2026:

Altstadtwanderung Frankenberg

Vom Obermarkt der historischen Altstadt, zur Neustadt, durch den Klostergarten und zu preisgekrönten Brückenbauwerken führte Stadtführer Werner Rohleder die kleine Gruppe. Die sehr interessierten Teilnehmer/innen hatten viele Fragen, sodass die Führung 4 Stunden dauerte. Zum Abschluss kehrte die Gruppe in das Altstadt Cafe ein. Mit der gesamten Führung waren die Teilnehmer/innen sehr zufrieden, ein tolles Feedback.

Abendstimmung im Burgwald

Bei gutem Weter und entsprechender Stimmung führte Gerhard Wagner, Arbeitskreisleiter der HGON Marburg-Biedenkopf, eine Schar von 22 Interessierten in den Burgwald. Leider rief kein Kauz, auch Eulen waren nicht zu hören, dafür flogen Fledermäuse. Gerhard Wagner berichtete an einigen Stationen über die Besonderheiten des Burgwalds, auch über Sturm- und Trockenschäden, Borkenkäfer und über die Bemühungen jungen Wald entstehen zu lassen. Beeindrucken war ein sehr naturnaher Buchenbestand, ein forstliches Kleinod, Bannwald seit 50 Jahren geschützt. Der abschließend gereichte frische Zwiebel- und Lauchkuchen rundete die gelungene Führung ab.

Dienstag, 28. April 2026:

Sportliche 20 km Wanderung in den Burgwald

Geführt von Heinrich Reh startete eine Gruppe von 12 Wanderern von Oberrosphe in den Burgwald. Zügig wurde der Anstieg zur Stirnhelle angegangen. Auf dem Premiumwanderweg Stirnhelletour gelangte die Wandergruppe zum Malstein, danach bergab zum Großen Badenstein und zu den Franzosenwiesen. Von dort ging es auf dem Burgwaldpfad zurück zum Ausgangspunkt. 21 km hatten die Wanderer, bei Auf- und Abstieg von jeweils 400 Höhenmetern in 4 1/2 Stunden bewältigt, die abwechslungsreiche Tour wurde allseits positiv bewertet. Kommentar einer Mitwanderin: „Die Tour hat mir sehr gut gefallen, eine schöne Landschaft gibt es hier.“

 

Naturachtsamkeit und Waldyoga auf dem Burgwaldpfad

Beim „Burgwaldbaden“ konnten die Teilnehmerinnen den Burgwald achtsam und mit allen Sinnen erleben. Unter der Leitung von Yogalehrerin und Ayurveda-Coach Caroline Jahnke führte eine kleine Naturwanderung von Ernsthausen aus in den Wald entlang des Burgwaldpfads. Mit Achtsamkeitsübungen und einer Yogaeinheit im Stehen entstand eine entspannte und meditative Atmosphäre. Besonders die Übungen im weichen Moos sorgten für eine märchenhafte Stimmung im Wald. Die Teilnehmerinnen nutzten das Angebot um dem Alltagsstress zu entfliehen und bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen. Entspannt und glücklich kehrte die Gruppe aus dem Wald zurück.

Mittwoch, 29. April 2026:

Wanderung auf dem Premium-Stadtwanderweg Frankenberger Blickwinkel

Mitten in der Woche nahmen 21 Wanderer an der von Werner Rohleder geführten Wanderung teil, darunter befanden sich 3 blinde Frauen, die von Birgit Gruß in dem inklusiven Projekt „Marburg connect“ begleitet wurden. Die Tour führt aus der Altstadt über den Burgberg hinunter in das Tal der Eder, an der Eder entlang und hoch in das Waldgebiet des Goldbergs. Im Wildparkhaus gab es eine kleine Verköstigung, und die Möglichkeit ein stattliches Hirschgeweih sowie Exponate von Marder und Wiesel zu sehen und zu befühlen. Zurück in der Altstadt äußerten sich alle Teilnehmer/innen begeistert über dieses inklusive Wandererlebnis.

Naturerlebnis Ederbergland

Nahezu 50 Natur- und Wanderinteressierte waren nach Battenfeld gekommen. Heinz-Günther Schneider vom NABU führte die Schar in das Naturschutzgebiet „Battenfelder Driescher“, eine frühere Hutung. An mehreren Stellen stellte er die Besonderheiten dieses Naturareals vor, Wacholder- und Zwergstrauchheiden und Borstgrasrasenbereiche. Der Gesang einer Heidelerche war zu hören, die Vielfalt in der Tierwelt beeindruckte die Zuhörer. Unmittelbar unterhalb dieses Gebietes verläuft das Waldwiesental des Nitzelbachs, ebenfalls ein Naturschutzgebiet besonderer Güte.

Nach etwa 8 Km und gut 3 Stunden Wanderung erreichte die Wandergruppe mit vielen interessanten Eindrücken wieder Battenfeld. Die Verbindung von Wandern und Naturschutz ist für viele Mitbürger ein attraktives Erlebnis.

Donnerstag, 30. April 2026:

Schätze des urzeitlichen Meeres auf dem Geopfad Geismar

Auf dem Themenwanderweg wurden 11 Interessierte von Heinz Hauptführer in die Geologie und Bergbaugeschichte geführt.  An 8 Stationen gab es Informationen zur Geschichte des Bergbaus und zu Fundstellen von Fossilien aus der Zeit des 250 Mio Jahre  alten Zechsteinmeeres. Im Dorfmuseum fand eine Führung statt und der Heimat- und Kulturverein bot Kaffee und Kuchen an. Bei guten Gesprächen am Kaffeetisch haben sich die Geismarer in die Herzen der Wanderer eingeprägt.

Auf der Galgenbergtour nach Hertingshausen

Der Wegepate des Premiumwanderweges Galgenbergtour, Uwe Müller, und Gerd Daubert von der Region Burgwald-Ederbergland und Bürgermeister Frank Gleim, Stadt Gemünden, begrüßten in Hertingshausen eine Wanderschar von 35 Personen. Zunächst führte der Weg talabwärts bis zum Premiumwanderweg Galgenbergtour. Von dort wanderte die Gruppe auf einem neu konzipierten Weg bis hin zum Vollmersbörnchen. Die neue Wegeführung wurde wegen ihres abwechslungsreichen Verlaufs mit vielen Aussichten allseits gelobt. Am Endpunkt in Hertingshausen informierte Ortsvorsteher Günter Scheufler kurz über die Geschichte des Hugenottendorfes, bevor eine kleine Stärkung die gelungene Wanderung beendete.

Freitag, 1. Mai 2026: Maiwandertag in Rauschenberg

Der Familienwandertag startete unter Leitung des Kultur- und Verkehrsvereins am Marktplatz in Rauschenberg. Viele junge Familien mit Kleinkindern, aber auch Senioren begaben sich auf dem Märchenwanderweg bergauf zum Schlossberg. Bereits am Felsenkeller stand ein Musikant und intonierte ein Lied über Rauschenberg. Auf dem Schloss angekommen stand ein „Riese“, der erläuterte woher der Name „Rausch“ kommt. In einer weiteren Station war der Froschkönig zu sehen. Durch das Märchengelände erreichten Alle den Spielplatzbereich der mit seinem vielfältigen Geräteangebot und Verköstigungsstationen für eine genussreiche Zeit für Jung und Alt bot. Für die „jungen Wanderer“ eine erlebnisreiche Veranstaltung.

Auch etliche Wanderer, die den Premiumwanderweg „Panoramaweg“ begangen hatten, fanden sich auf dem Gelände ein. Ein fröhlicher und unbeschwerter Tag der vielen Teilnehmern gefallen hat.

Samstag, 2. Mai 2026: Frühlingserwachen auf dem Vulkan

Am Tag nach dem 1. Mai startete, bei frühlingshaftem Wetter die „Amanaburch-Tour“ um den Basaltkegel, geführt von Birgit Gruß. 28 Teilnehmer hatten sich eingefunden, um die Besonderheiten des Premiumwanderwegs und die von Frau Gruß angekündigten Überraschungen zu erleben. So gab es unterwegs an einzelnen Stationen u. a. Frühlingsdüfte, Maikäfer und Frühlingsgedichte. Die vierstündige Wanderung fand einen guten Anklang und lobenden Zuspruch.

Mit einer solch attraktiven Wanderung endete die Wanderwoche und gab den Anreiz alsbald wieder auf Wanderschaft zu gehen.

Flyer Start in die Wandersaison 2026

Waldbrandgefahr in Hessen: Sicher wandern in der Premium-Wanderregion

Die Wälder in Hessen zählen zu den beliebtesten Zielen für Erholung und Bewegung in der Natur. Aktuell ist jedoch erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich: Das Forstministerium weist auf eine gestiegene Waldbrandgefahr hin.

Aktuelle Situation

Nach Angaben des Deutscher Wetterdienstes besteht derzeit in weiten Teilen Hessens mittlere, lokal auch hohe Waldbrandgefahr. Gründe sind ein sehr trockener März, geringe Niederschläge im April sowie die derzeit warmen Temperaturen. Eine leichte Entspannung wird in den kommenden Tagen erwartet, die Situation bleibt jedoch angespannt (Stand 30.04.2026).

🥾 Sicher unterwegs in der Natur

Für alle Waldbesuchenden gelten aktuell wichtige Vorsichtsmaßnahmen:

  • 🔥 Kein offenes Feuer außerhalb ausgewiesener Grillstellen
  • 🚭 Rauchverbot im Wald konsequent einhalten
  • 🚗 Nur auf ausgewiesenen Parkplätzen parken und Zufahrten freihalten
  • 🚨 Im Notfall sofort den Notruf 112 wählen

👉 Hinweis: Nutzen Sie bevorzugt offizielle Rast- und Grillplätze und bleiben Sie auf den markierten Wegen.

🌲 Hintergrund

Nach einem Rückgang in den Jahren 2023 und 2024 ist die Zahl der Waldbrände 2025 wieder gestiegen. Insgesamt wurden 116 Brände in Hessen registriert – insbesondere infolge längerer Trockenperioden.

🌄 Fazit

Auch bei erhöhter Waldbrandgefahr lässt sich die Premium-Wanderregion sicher erleben – vorausgesetzt, die geltenden Regeln werden beachtet. Rücksicht und Aufmerksamkeit tragen entscheidend dazu bei, die Natur dauerhaft zu schützen.

Weitere Informationen: https://www.hessen-forst.de/wald/waldbrand

Wandersaisoneröffnung 26. April – 02. Mai 2026 im Wandermärchen Burgwald-Ederbergland

Liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde,

in der Woche vom 26. April bis 2. Mai 2026 eröffnen wir im Wandermärchen Burgwald-Ederbergland die Wandersaison 2026 mit einer Facette von Wanderveranstaltungen:

Sonntag, 26. April 2026:

Die Eröffnungsveranstaltung findet in Frankenberg-Rengershausen unter dem Motto „Über Grenzen hinweg wandern“ statt. Mit Sternwanderungen und anschließendem Fest- und Unterhaltungsprogramm wollen wir über die hessisch-nordrhein-westfälische Grenze hinweg viele Wandergäste begeistern.

Mehr Informationen.

Im weiteren Wochenverlauf werden täglich unterschiedliche Wanderungen auf den Premium-Wanderwegen der Region stattfinden:

Montag, 27. April 2026:

Tour 1 | 10:00 Uhr | Altstadtwanderung Frankenberg (Eder)

Tour 2 | 19:00 Uhr | Abendstimmung im Burgwald – Naturkundliche Wanderung

Dienstag, 28. April 2026:

Tour 3 | 13:45 Uhr | Sportliche 20 km Wanderung in den Burgwald auf den Premium-Wanderwegen Stirnhelletour und Franzosenwiesentour

Tour 4 | 17:00 Uhr | Naturachtsamkeit & Waldyoga auf dem Burgwaldpfad in Burgwald-Ernsthausen

Mittwoch, 29. April 2026:

Tour 5 | 10:00 Uhr | Geführte Wanderung auf dem Premium-Stadtwanderweg Frankenberger Blickwinkel

Tour 6 | 17:00 Uhr | Naturerlebnis Ederbergland in Battenfeld

Donnerstag, 30. April 2026:

Tour 7 | 13:00 Uhr | Schätze des urzeitlichen Meeres, Geopfad Geismar

Tour 8 | 16:00 Uhr | Auf der Galgenbergtour nach Hertingshausen

Freitag, 1. Mai 2026

Tour 9 | 10:00 Uhr | Maiwandertag auf dem Panoramaweg in Rauschenberg mit unterschiedlichen Wanderangeboten

Samstag, 2. Mai 2026:

Tour 10 | 10:00 Uhr | „Frühlingserwachen auf dem Vulkan“ in Amöneburg auf dem Premiumwanderweg  Amanaburch-Tour

(Änderungen vorbehalten)

Weitere Informationen: Flyer Start in die Wandersaison 2026

Wir freuen uns auf Ihr Interesse und zahlreichen Besuch.

Afrikanische Schweinepest und Wandern: Worauf Sie achten sollten

Wandern steht für Erholung, Naturerlebnis und Entschleunigung. Doch auch in der Natur gibt es Entwicklungen, die Aufmerksamkeit erfordern. Eine davon ist die Afrikanische Schweinepest (ASP), die sich in Deutschland weiter ausbreitet und insbesondere in waldreichen Regionen eine Rolle spielt.

Was bedeutet das konkret für Sie als Wandernde? Und wie können Sie dazu beitragen, die Ausbreitung einzudämmen?


Was ist die Afrikanische Schweinepest?

Die Afrikanische Schweinepest ist eine hochansteckende Viruskrankheit, die ausschließlich Haus- und Wildschweine betrifft. Für Menschen ist sie ungefährlich.

Allerdings ist das Virus äußerst widerstandsfähig: Es kann lange in der Umwelt überleben und beispielsweise über Schuhe, Kleidung oder Lebensmittelreste verbreitet werden.


Warum betrifft das Wandernde?

Beim Wandern bewegen Sie sich häufig in den Lebensräumen von Wildschweinen – also genau dort, wo das Virus vorkommen kann.

Das bedeutet: Auch ohne direkten Kontakt mit Tieren können Sie unbeabsichtigt zur Verbreitung beitragen, etwa durch:

  • verschmutzte Schuhsohlen
  • Ausrüstung
  • achtlos entsorgte Essensreste

Die gute Nachricht: Mit einfachem, bewusstem Verhalten lässt sich das Risiko deutlich reduzieren.


Wichtige Verhaltensregeln beim Wandern

Die hessischen Behörden rufen dazu auf, gemeinsam zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest beizutragen. Für Sie als Wandernde ergeben sich daraus folgende Empfehlungen:

Auf den Wegen bleiben

Verlassen Sie möglichst nicht die ausgewiesenen Wege, insbesondere in betroffenen Gebieten oder Sperrzonen. So reduzieren Sie das Risiko, mit kontaminierten Flächen in Kontakt zu kommen.

Keine Essensreste in der Natur hinterlassen

Entsorgen Sie Lebensmittelreste ausschließlich in geschlossenen Abfallbehältern. Besonders Fleisch- und Wurstwaren können das Virus übertragen.

Hunde anleinen

Führen Sie Ihren Hund möglichst an der Leine. Freilaufende Hunde könnten mit Wildschweinen oder Tierkadavern in Kontakt kommen.

Abstand zu Wildtieren halten

Beobachten Sie Wildschweine nur aus sicherer Entfernung und vermeiden Sie jede Annäherung oder Fütterung.

Keine Kadaver berühren

Sollten Sie ein totes Wildschwein entdecken, halten Sie unbedingt Abstand und melden Sie den Fund den zuständigen Behörden. Kadaver können eine erhebliche Infektionsquelle darstellen.

Schuhe und Ausrüstung reinigen

Reinigen Sie nach Ihrer Wanderung Ihre Schuhe und ggf. auch Ihre Ausrüstung gründlich – insbesondere nach Touren in betroffenen Regionen.

Hinweise und Sperrungen beachten

Beachten Sie unbedingt lokale Beschilderungen, Sperrzonen und Verhaltenshinweise. Diese Maßnahmen dienen dem Schutz von Tierbeständen und der Eindämmung der Seuche.


Mögliche Einschränkungen für Wandernde

Je nach Lage können zeitweise Einschränkungen gelten, etwa:

  • gesperrte Wege oder Waldgebiete
  • Leinenpflicht für Hunde
  • Zugangsbeschränkungen

Diese Maßnahmen sind notwendig, um die Ausbreitung der Krankheit zu kontrollieren, und sollten unbedingt respektiert werden.

Zu den aktuellen Wegeinfos im Wandermärchen.

Stand 02.04.2026: Betroffen sind aktuell folgende Premium-Wanderwege:

Panoramapfad bei Hatzfeld-Eder

Lindenhardtour bei Battenberg-Dodenau


Fazit

Die Afrikanische Schweinepest stellt für Wild- und Hausschweine eine ernsthafte Bedrohung dar, für den Menschen jedoch keine gesundheitliche Gefahr.

Als Wandernde können Sie dennoch einen wichtigen Beitrag leisten: Durch umsichtiges Verhalten helfen Sie, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen und die Natur nachhaltig zu schützen.

Mit Rücksicht, Aufmerksamkeit und ein wenig zusätzlicher Sorgfalt bleibt das Wandern auch weiterhin ein sicheres und bereicherndes Naturerlebnis.


Informieren Sie sich vor Ihrer nächsten Tour über die aktuelle Lage in Ihrer Region und planen Sie Ihre Route entsprechend. So sind Sie gut vorbereitet und können Ihre Wanderung unbeschwert genießen.

Quellen & weitere Informationen:

https://hessen.de/presse/gemeinsam-die-afrikanische-schweinepest-bekaempfen

https://www.bmleh.de/DE/themen/tiere/tiergesundheit/tierseuchen/asp.html

„Auf den Blickwinkel kommt es an“ – Der Frankenberger Blickwinkel in der Frankfurter Neuen Presse

Ein Zeitungsartikel, der Lust auf Bewegung macht: Die Frankfurter Neue Presse berichtete Samstag, den 14.März 2026 im Reiseteil über den Premium-Stadtwanderweg „Frankenberger Blickwinkel“ – und weckt damit genau die Sehnsucht, die viele kennen: einfach raus, loslaufen und Neues entdecken.

Wer den Artikel liest, bekommt sofort ein Gefühl dafür, was diesen besonderen Weg ausmacht. Denn der „Frankenberger Blickwinkel“ ist kein gewöhnlicher Spaziergang – er verbindet auf rund 9 Kilometern historische Altstadt, idyllische Flusslandschaft und ruhige Waldpassagen zu einem abwechslungsreichen Erlebnis. Frankenberg (Eder) zeigt sich dabei von seiner schönsten Seite: Fachwerkromantik, beeindruckende Ausblicke und überraschend viel Natur mitten in der Stadt.

Gerade diese Mischung macht den Reiz aus: Erst schlendert man durch die verwinkelten Gassen mit ihren historischen Gebäuden, dann steht man plötzlich am Ufer der Eder oder mitten im Stadtwald. Sogar ein Wildpark liegt auf der Strecke – Abwechslung ist garantiert.

Der Artikel der Frankfurter Neue Presse ist daher mehr als nur ein Bericht – er ist eine Einladung. Eine Einladung, die Wanderschuhe zu schnüren und selbst loszugehen. Denn was sich liest wie ein kleiner Ausflug, fühlt sich vor Ort schnell wie eine echte Entdeckungsreise an.

Unser Tipp: Erst den Artikel lesen – und dann direkt den nächsten freien Tag für eine Tour auf dem „Frankenberger Blickwinkel“ einplanen. Es lohnt sich.

Zum Artikel

 

Neuer Flyer erschienen: Knebelsrodtour bei Frankenberg (Eder)

Pünktlich zum Jahresbeginn ist der überarbeitete Flyer zum beliebten Premium-Wanderweg Knebelsrodtour erschienen. Die Neuauflage bietet eine aktualisierte Wegbeschreibung, eine übersichtliche Kartendarstellung sowie interessante Hintergrundinformationen zur Strecke und ihren Besonderheiten.

Der rund 12,8 Kilometer lange Premium-Rundwanderweg führt durch die abwechslungsreiche Waldlandschaft des Burgwaldes. Zu den Höhepunkten zählen unter anderem das idyllische Listenbachtal, der sagenumwobene „Hexentanzplatz“ sowie der Knebelsrod als höchste Erhebung im Burgwald mit 443 Metern. Immer wieder eröffnen sich reizvolle Ausblicke in die umliegende Mittelgebirgslandschaft.

Der Flyet stehen ab sofort auf zum Download bereit. Gedruckte Exemplare sind zudem kostenfrei in den Tourist-Informationen in Frankenberg (Eder) und Marburg erhältlich.

Das Wandermärchen wünscht viel Freude beim Entdecken der Knebelsrodtour.

Download: Premium-Wanderweg Knebelsrodtour

Das Wandermärchen-Burgwald-Ederbergland zu Gast bei „Hallo Hessen“

Am 01. Dezember 2025 durfte sich das Wandermärchen-Burgwald-Ederbergland in der beliebten HR-Sendung Hallo Hessen präsentieren – eine wunderbare Gelegenheit, die märchenhafte Kultur- und Naturlandschaft unserer Region einem großen Publikum vorzustellen.

Die Märchenwelt von Otto Ubbelohde im Fokus

Im Gespräch wurden die besonderen Märchen und Illustrationen von Otto Ubbelohde beleuchtet – einem Künstler, der wie kaum ein anderer die Sagen- und Märchenwelt Mittelhessens geprägt hat. Sein Werk ist tief verwurzelt in der Region, die ihn inspirierte.
Ein besonderes Highlight der Sendung war daher auch der Hinweis auf das Otto-Ubbelohde-Haus in Lahntal, das Besucherinnen und Besuchern einen faszinierenden Einblick in Leben, Werk und Illustrationen des Künstlers bietet. Es ist ein bedeutender kultureller Ankerpunkt im Wandermärchen und ein Muss für alle, die sich für Märchen, Kunst und regionale Geschichte interessieren.

Premium-Wanderregion im Porträt

Als Vertreterin der Premium-Wanderregion wurde Cornelia Dörr (Marburg Stadt und Land Tourismus) interviewt. Sie stellte einige der schönsten und märchenhaftesten Wege der Region vor.
Unter anderem präsentierte sie:

  • Die Christenbergtour – ein Weg voller mystischer Waldeindrücke und kulturhistorischer Spuren.

  • Den Panoramaweg bei Rauschenberg – ein aussichtsreicher Rundweg, der die Landschaft im wahrsten Sinne des Wortes in Szene setzt.

Beide Touren spiegeln die besondere Verbindung von Natur, Geschichte und Sagenwelt wider, die das Wandermärchen-Burgwald-Ederbergland so einzigartig macht.

Sendung verpasst?

Wer den Beitrag nicht live sehen konnte, kann die Sendung jederzeit in der Mediathek nachschauen.
Der Auftritt des Wandermärchens beginnt ab Minute 30:
https://www.ardmediathek.de/video/Nzg4MTBjZDItNjFhYi00MWMwLWE4MzktODJmMmI1Y2ZkNGQx

Neuer Kulturwanderführer „Von Naumburg nach Marburg“ auf dem Hugenotten- und Waldenserpfad

Entdecken Sie den neuen Kulturwanderführer „Von Naumburg nach Marburg“!

Der druckfrische Routenführer ist der perfekte Begleiter für alle Wanderfreunde, die die faszinierende Geschichte und die wunderschöne Natur im Burgwald erkunden möchten. Das praktische, handliche Heft mit Spiralbindung steckt voller Tipps, interessanter historischer Hinweise und Routeninformationen – ideal für ein erlebnisreiches Wandern auf dem Hugenotten- und Waldenserpfad.nnWussten Sie schon?

🔸 Hugenotten waren französische Protestanten, die im 17. Jahrhundert vor religiöser Verfolgung flohen und sich im Burgwald niederließen. Ihre Spuren sind noch heute in der Region sichtbar, sei es durch historische Gebäude oder die kulturelle Vielfalt, die sie mitgebracht haben.

🔸 Waldensener waren eine christliche Bewegung, die im Mittelalter in Europa entstand. Sie suchten nach einer einfachen, ursprünglichen Lebensweise und beeinflussten die religiöse Landschaft im Burgwald maßgeblich.

Der Routenführer wurde durch das Förderprogramm LEADER durch die Region Burgwald-Ederbergland gefördert und dient der nachhaltigen Regionalentwicklung. Er trägt dazu bei, die regionale Kultur, Natur und Geschichte zu bewahren und gleichzeitig den nachhaltigen Tourismus zu fördern.

Der Routenführer ist demnächst in den Tourist-Infos in Marburg und Frankenberg erhältlich oder kann gegen eine Versandgebühr bei Hugenotten- und Waldenserpfad bestellt werden. Greifen Sie zu und tauchen Sie ein in die spannende Geschichte und die schöne Natur des Burgwaldes!