Erfolgreicher Auftakt in die Wandersaison im Wandermärchen Burgwald-Ederbergland vom 26. April – 02. Mai 2026
Die Wanderwoche mit der Eröffnungsveranstaltung, einer Sternwanderung am 26. April in Frankenberg – Rengershausen und nachfolgend 10 vielfältigen Wanderangeboten in der Premium-Wanderregion fand bei vielen Wanderfreunden wieder eine durchweg positive Resonanz. An den Wanderungen nahmen rd. 300 Gäste, Einheimische und auch zunehmend aus benachbarten Regionen kommende Gäste teil. Das Wanderprogramm war variantenreich mit naturkundlichen und mit städtischen Touren, einer sportlichen Wanderung und dazu mit einer Familienwanderung breit gefächert. Die Wanderungen fanden, wenn immer möglich auf Premiumwanderwegen statt, die einen abwechslungsreichen Wegeverlauf in natürlichem Umfeld und oft auch historische Inhalte besitzen.
Sonntag, 26. April 2026: Eröffnungsveranstaltung mit Sternwanderungen
In Rengershausen, Stadtteil von Frankenberg, fand die 2026er Eröffnungsveranstaltung in der Premium-Wanderregion Burgwald-Ederbergland statt. An einer Sternwanderung von verschiedenen Ausgangspunkten nach Rengershausen nahmen etwa 120 Wandersleute teil. Dabei waren, dem Motto der Wanderwoche „Über Grenzen hinweg wandern“, auch Wandergruppen aus dem nordrhein-westfälischen Hallenberg und aus dem benachbarten Lichtenfels und natürlich aus der Region Burgwald-Ederbergland unterwegs.
Zur Eröffnung sprachen u. a. Bürgermeisterin Barbara Eckes, Landrat Jürgen van der Horst, der Vorsitzende der Region, Rüdiger Heß, Evelin Jacobs von der Ederbergland Touristik, die auch die Organisation der Veranstaltung übernommen hatte und Luisa Bischoff, Regionalmanagerin. Alle betonten die Bedeutung des Wanderns in der Region, die attraktive Landschaft und das tolle Angebot an Premiumwanderwegen.
Treffpunkt war ein kleines Dorffest, bei dem ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm angeboten wurde. Für die Verköstigung war gut gesorgt, musikalische Darbietungen und Dorfführungen, ein Entenrennen auf der Nuhne und Stände mit regionalen Angeboten und touristischen Informationen u. v. a. m. wurden präsentiert. Ortsvorsteher Björn Jäger, der als Mitorganisator sich über die gelungene Veranstaltung freute, zählte am Nachmittag 250 Besucher.
Für die „Sternwanderer“ und die Besucher war die Eröffnungsveranstaltung ein attraktiver und gelungener Tag und ein idealer Start in die nachfolgenden Angebote der Wanderwoche im Wandermärchen Burgwald-Ederbergland.
Montag, 27. April 2026:
Altstadtwanderung Frankenberg
Vom Obermarkt der historischen Altstadt, zur Neustadt, durch den Klostergarten und zu preisgekrönten Brückenbauwerken führte Stadtführer Werner Rohleder die kleine Gruppe. Die sehr interessierten Teilnehmer/innen hatten viele Fragen, sodass die Führung 4 Stunden dauerte. Zum Abschluss kehrte die Gruppe in das Altstadt Cafe ein. Mit der gesamten Führung waren die Teilnehmer/innen sehr zufrieden, ein tolles Feedback.
Abendstimmung im Burgwald
Bei gutem Weter und entsprechender Stimmung führte Gerhard Wagner, Arbeitskreisleiter der HGON Marburg-Biedenkopf, eine Schar von 22 Interessierten in den Burgwald. Leider rief kein Kauz, auch Eulen waren nicht zu hören, dafür flogen Fledermäuse. Gerhard Wagner berichtete an einigen Stationen über die Besonderheiten des Burgwalds, auch über Sturm- und Trockenschäden, Borkenkäfer und über die Bemühungen jungen Wald entstehen zu lassen. Beeindrucken war ein sehr naturnaher Buchenbestand, ein forstliches Kleinod, Bannwald seit 50 Jahren geschützt. Der abschließend gereichte frische Zwiebel- und Lauchkuchen rundete die gelungene Führung ab.

Dienstag, 28. April 2026:
Sportliche 20 km Wanderung in den Burgwald
Geführt von Heinrich Reh startete eine Gruppe von 12 Wanderern von Oberrosphe in den Burgwald. Zügig wurde der Anstieg zur Stirnhelle angegangen. Auf dem Premiumwanderweg Stirnhelletour gelangte die Wandergruppe zum Malstein, danach bergab zum Großen Badenstein und zu den Franzosenwiesen. Von dort ging es auf dem Burgwaldpfad zurück zum Ausgangspunkt. 21 km hatten die Wanderer, bei Auf- und Abstieg von jeweils 400 Höhenmetern in 4 1/2 Stunden bewältigt, die abwechslungsreiche Tour wurde allseits positiv bewertet. Kommentar einer Mitwanderin: „Die Tour hat mir sehr gut gefallen, eine schöne Landschaft gibt es hier.“
- Franzosenwiesen ©H. Reh
- Gerlachsberg ©F. Bender
- Sportliche Wanderung Burgwald ©F. Bender
Naturachtsamkeit und Waldyoga auf dem Burgwaldpfad
Beim „Burgwaldbaden“ konnten die Teilnehmerinnen den Burgwald achtsam und mit allen Sinnen erleben. Unter der Leitung von Yogalehrerin und Ayurveda-Coach Caroline Jahnke führte eine kleine Naturwanderung von Ernsthausen aus in den Wald entlang des Burgwaldpfads. Mit Achtsamkeitsübungen und einer Yogaeinheit im Stehen entstand eine entspannte und meditative Atmosphäre. Besonders die Übungen im weichen Moos sorgten für eine märchenhafte Stimmung im Wald. Die Teilnehmerinnen nutzten das Angebot um dem Alltagsstress zu entfliehen und bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen. Entspannt und glücklich kehrte die Gruppe aus dem Wald zurück.
- „Burgwaldbaden“ © C. Jahnke
- „Burgwaldbaden“ © C. Jahnke
- „Burgwaldbaden“ © C. Jahnke
Mittwoch, 29. April 2026:
Wanderung auf dem Premium-Stadtwanderweg Frankenberger Blickwinkel
Mitten in der Woche nahmen 21 Wanderer an der von Werner Rohleder geführten Wanderung teil, darunter befanden sich 3 blinde Frauen, die von Birgit Gruß in dem inklusiven Projekt „Marburg connect“ begleitet wurden. Die Tour führt aus der Altstadt über den Burgberg hinunter in das Tal der Eder, an der Eder entlang und hoch in das Waldgebiet des Goldbergs. Im Wildparkhaus gab es eine kleine Verköstigung, und die Möglichkeit ein stattliches Hirschgeweih sowie Exponate von Marder und Wiesel zu sehen und zu befühlen. Zurück in der Altstadt äußerten sich alle Teilnehmer/innen begeistert über dieses inklusive Wandererlebnis.
Naturerlebnis Ederbergland
Nahezu 50 Natur- und Wanderinteressierte waren nach Battenfeld gekommen. Heinz-Günther Schneider vom NABU führte die Schar in das Naturschutzgebiet „Battenfelder Driescher“, eine frühere Hutung. An mehreren Stellen stellte er die Besonderheiten dieses Naturareals vor, Wacholder- und Zwergstrauchheiden und Borstgrasrasenbereiche. Der Gesang einer Heidelerche war zu hören, die Vielfalt in der Tierwelt beeindruckte die Zuhörer. Unmittelbar unterhalb dieses Gebietes verläuft das Waldwiesental des Nitzelbachs, ebenfalls ein Naturschutzgebiet besonderer Güte.
Nach etwa 8 Km und gut 3 Stunden Wanderung erreichte die Wandergruppe mit vielen interessanten Eindrücken wieder Battenfeld. Die Verbindung von Wandern und Naturschutz ist für viele Mitbürger ein attraktives Erlebnis.
- Minolta DSC
Donnerstag, 30. April 2026:
Schätze des urzeitlichen Meeres auf dem Geopfad Geismar
Auf dem Themenwanderweg wurden 11 Interessierte von Heinz Hauptführer in die Geologie und Bergbaugeschichte geführt. An 8 Stationen gab es Informationen zur Geschichte des Bergbaus und zu Fundstellen von Fossilien aus der Zeit des 250 Mio Jahre alten Zechsteinmeeres. Im Dorfmuseum fand eine Führung statt und der Heimat- und Kulturverein bot Kaffee und Kuchen an. Bei guten Gesprächen am Kaffeetisch haben sich die Geismarer in die Herzen der Wanderer eingeprägt.
Auf der Galgenbergtour nach Hertingshausen
Der Wegepate des Premiumwanderweges Galgenbergtour, Uwe Müller, und Gerd Daubert von der Region Burgwald-Ederbergland und Bürgermeister Frank Gleim, Stadt Gemünden, begrüßten in Hertingshausen eine Wanderschar von 35 Personen. Zunächst führte der Weg talabwärts bis zum Premiumwanderweg Galgenbergtour. Von dort wanderte die Gruppe auf einem neu konzipierten Weg bis hin zum Vollmersbörnchen. Die neue Wegeführung wurde wegen ihres abwechslungsreichen Verlaufs mit vielen Aussichten allseits gelobt. Am Endpunkt in Hertingshausen informierte Ortsvorsteher Günter Scheufler kurz über die Geschichte des Hugenottendorfes, bevor eine kleine Stärkung die gelungene Wanderung beendete.
Freitag, 1. Mai 2026: Maiwandertag in Rauschenberg
Der Familienwandertag startete unter Leitung des Kultur- und Verkehrsvereins am Marktplatz in Rauschenberg. Viele junge Familien mit Kleinkindern, aber auch Senioren begaben sich auf dem Märchenwanderweg bergauf zum Schlossberg. Bereits am Felsenkeller stand ein Musikant und intonierte ein Lied über Rauschenberg. Auf dem Schloss angekommen stand ein „Riese“, der erläuterte woher der Name „Rausch“ kommt. In einer weiteren Station war der Froschkönig zu sehen. Durch das Märchengelände erreichten Alle den Spielplatzbereich der mit seinem vielfältigen Geräteangebot und Verköstigungsstationen für eine genussreiche Zeit für Jung und Alt bot. Für die „jungen Wanderer“ eine erlebnisreiche Veranstaltung.
Auch etliche Wanderer, die den Premiumwanderweg „Panoramaweg“ begangen hatten, fanden sich auf dem Gelände ein. Ein fröhlicher und unbeschwerter Tag der vielen Teilnehmern gefallen hat.
Samstag, 2. Mai 2026: Frühlingserwachen auf dem Vulkan
Am Tag nach dem 1. Mai startete, bei frühlingshaftem Wetter die „Amanaburch-Tour“ um den Basaltkegel, geführt von Birgit Gruß. 28 Teilnehmer hatten sich eingefunden, um die Besonderheiten des Premiumwanderwegs und die von Frau Gruß angekündigten Überraschungen zu erleben. So gab es unterwegs an einzelnen Stationen u. a. Frühlingsdüfte, Maikäfer und Frühlingsgedichte. Die vierstündige Wanderung fand einen guten Anklang und lobenden Zuspruch.
Mit einer solch attraktiven Wanderung endete die Wanderwoche und gab den Anreiz alsbald wieder auf Wanderschaft zu gehen.
Ederbergland Touristik

















©Hans-Peter Hardt

© D. Huber

©Ederbergland Touristik
©Dr. Armin Feulner (MSLT)